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Migrationsdeal mit Tunesien wird geprüft

Brüssel. Die Bürgerbeauftragte der EU will untersuchen, ob ein geplantes Migrationsabkommen zwischen Brüssel und Tunis die Menschenrechte wahrt. Dazu werde sie die EU-Kommission befragen, wie Emily O’Reilly am Freitag in Brüssel mitteilte. Die Behörde solle erklären, wie sie sicherstellen will, dass Menschenrechte bei »migrationsbezogenen Maßnahmen« eingehalten werden, und ob sie die Finanzierung aussetzt, sollte dies nicht der Fall sein. In Tunesien hat es in den vergangenen Monaten regelrechte Menschenjagden auf Schutzsuchende gegeben, die auch in die Wüste verschleppt und dort ausgesetzt wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2023, Seite 6, Ausland

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