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Libyen: Rotes Kreuz schickt Leichensäcke

Bengasi. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat Tausende Leichensäcke in die Überschwemmungsgebiete in Libyen geschickt. Wie dpa am Freitag mitteilte, seien am Donnerstag 5.000 Leichensäcke mit dem Flugzeug von Genf nach Bengasi gebracht worden. Unterdessen stünden die Rettungsteams in Libyen vor gewaltigen Herausforderungen. Durch die schweren Regenfälle am Sonntag seien ganze Straßen und Brücken weggeschwemmt worden. Ein Risiko könnten auch Blindgänger und verlassene Munitionslager darstellen. Allein in der zerstörten Stadt Derna werde die Zahl der Todesopfer auf »18.000 bis 20.000« geschätzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2023, Seite 7, Ausland

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