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BMW-Chef kritisiert Industriepolitik

München. BMW-Vorstandschef Oliver Zipse hat die BRD-Industriepolitik und das EU-Verbot neuer Benzin- und Dieselautos ab 2035 scharf kritisiert. »Ich halte die politische Vorgabe zum Verbrenner-Aus für fahrlässig«, sagt er dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Für den massenhaften Bau von Elektroautos fehlten die Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltene Erden. »Es wird 2035 in Europa keine flächendeckende Infrastruktur für Elektroautos geben«, sagte Zipse und warnte: »Am Ende kann das sogar zum gesellschaftlichen Problem werden. Wenn Mobilität nicht mehr bezahlbar ist.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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