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Ägypten: Erinnerung an Rabaa-Massaker
Kairo. Am 14. August 2013 zementierte General Abdelfattah Al-Sisi mit außerordentlicher Grausamkeit seinen Putsch gegen den ersten demokratisch gewählten Präsidenten Ägyptens. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International sprachen am Montag von einem Jahrzehnt der Unterdrückung, seit das Militär an diesem Tag fast 1.000 Unterstützer der Muslimbruderschaft unter anderem auf dem Rabaa-Al-Adawija-Platz in Kairo abschlachtete. Bis heute wurde keiner der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Hinrichtungen, Folter, willkürliche Inhaftierungen und Krieg auf der Halbinsel Sinai plagten seitdem das Land, so die NGOs. (jW)
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