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Mehr als 40 Menschen in Mittelmeer vermisst

Genf. Nach einem erneuten Schiffbruch eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer werden UN-Angaben zufolge 41 Menschen vermisst, darunter drei Kinder. Mit Verweis auf die Berichte von vier Überlebenden teilten mehrere UN-Flüchtlingsorganisationen am Mittwoch mit, das aus Tunesien kommende Boot sei in der Nacht vom 3. zum 4. August gekentert. Grund dafür war demnach das schlechte Wetter. Die Überlebenden – ein 13jähriger alleinreisender Junge, eine Frau und zwei Männer – seien von einem Handelsschiff gerettet und von der italienischen Küstenwache auf die Insel Lampedusa gebracht worden, hieß es weiter. Ihr Gesundheitszustand ist laut dem italienischen Roten Kreuz, welches das Aufnahmezentrum auf der Insel leitet, gut. Den Überlebenden zufolge befanden sich insgesamt 45 Menschen auf dem Boot. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2023, Seite 6, Ausland

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