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Langzeitschäden nach Erdbeben in Türkei

Adana. Rund sechs Monate nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei hat die Ärztekammer in der Region vor gesundheitlichen Langzeitschäden gewarnt. Vor allem Frauen und Kleinkinder seien gefährdet, sagte Selahattin Mentes, Chef der Ärztekammer im südtürkischen Adana, laut dpa-Meldung vom Montag. Es mangele an ausgewogener Ernährung, was bei Kindern zu Entwicklungsstörungen führen könne. Schwangere seien ebenso gefährdet. Er warf den Behörden zudem vor, Schutt eingestürzter Gebäude unkontrolliert abgeladen zu haben. Man wisse nicht, ob darin Giftstoffe wie Asbest enthalten seien und ob diese ins Grundwasser gelangen könnten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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