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Vorerst keine Förderung für Verlage

Berlin. Verlage können weiter auf eine staatliche Presseförderung warten. Im nun vorgelegten Bundeshaushalt für 2024 ist ein solcher Posten nicht aufgeführt, wie auch das Haus von Medienstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) am vergangenen Freitag bestätigte. Eine solche Förderung war im Koalitionsvertrag vorgesehen.

Über eine mögliche Millionenförderung von Pressehäusern wird schon seit Jahren diskutiert. Bereits die »schwarz-rote« Koalition hatte Pläne, die aber scheiterten. Presseverlegerverbände kämpfen um eine staatliche Förderung für die Zustellung. Die Medienhäuser begründen das mit rückläufigen Auflagenzahlen von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften. Gerade in ländlichen Regionen verweisen Zeitungshäuser auf rückläufige Entwicklungen und dadurch steigende Kosten.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2023, Seite 15, Medien

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