Zum Inhalt der Seite

Dänemark erhöht Militärausgaben

Kopenhagen. Das NATO-Mitglied Dänemark investiert in den kommenden zehn Jahren deutlich mehr Geld in sein Militär. Die Regierung in Kopenhagen einigte sich mit einer breiten Mehrheit der Parlamentsparteien auf ein neues Rahmenabkommen, das für den Zeitraum 2024 bis 2033 Investitionen in Höhe von rund 143 Milliarden dänischen Kronen (19,2 Milliarden Euro) in den Militärhaushalt vorsieht. Wie das dänische Verteidigungsministerium am späten Mittwoch abend mitteilte, bedeutet die Vereinbarung auch, dass Dänemark spätestens 2030 den von der NATO geforderten Umfang des Militäretats in Höhe von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreicht. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!