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Honduras verhängt Ausgangssperre

Tegucigalpa. Nach der Erschießung von elf Menschen im Norden von Honduras hat die linke Staatschefin Xiomara Castro am Sonntag abend eine Ausgangssperre für die Stadt Choloma verhängt. Am Sonnabend waren in Choloma elf Menschen in einer Bar erschossen worden, in der gerade eine Geburtstagsfeier stattfand. Die Tat sollen Auftragskiller begangen haben, die von Drogenhändlern angeheuert wurden. Honduras leidet wie die Nachbarländer Guatemala und El Salvador unter Gewalt, Armut und Korruption. Gewalttätige Gangs terrorisieren gemeinsam mit Drogenkartellen große Teile der Bevölkerung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2023, Seite 7, Ausland

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