Zum Inhalt der Seite

Sunak kontra Johnson

London. Im Streit mit seinem Amtsvorgänger ist der britische Premierminister Rishi Sunak in die Offensive gegangen. »Boris Johnson hat mich um etwas gebeten, zu dem ich nicht bereit bin, weil ich es nicht für richtig halte«, sagte Sunak am Montag der dpa zufolge. Hintergrund sind Ehrungen für Vertraute und Mitarbeiter Johnsons, die der konservative Politiker als Dank für Treue ins britische Oberhaus berufen wollte. Johnson wollte Sunak offenbar zu einem Veto bei Ablehnungen bewegen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!