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Spanien: Asylsuchende vor Küste ertrunken

Madrid. Mindestens zwei Migranten sind beim Versuch, die Südküste Spaniens schwimmend zu erreichen, im Mittelmeer ertrunken. Mehr als hundert Bootsflüchtlinge seien am frühen Freitag vormittag vor Erreichen der Küste der Region Andalusien mutmaßlich von Schlepperbanden gezwungen worden, ins Wasser zu springen, berichteten der staatliche TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher der Rettungsteams. Mehr als 120 Flüchtlinge seien lebend geborgen worden. Die beiden Boote stachen ersten Erkenntnissen zufolge in Marokko in See. Die Bootsführer hätten auf hoher See entkommen können. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2023, Seite 7, Ausland

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