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US-Rakete trifft offenbar Zivilisten statt Terroristen

Washington. Das US-Militär prüft, ob bei einem US-Angriff in Syrien statt eines ranghohen Al-Qaida-Mitglieds ein Zivilist getötet wurde. Das zuständige Regionalkommando untersuche, »ob unabsichtlich Zivilisten zu Schaden gekommen« seien, sagte ein Sprecher dem Nachrichtensender CNN am Freitag. Zuvor hatte die Washington Post berichtet, das US-Militär sei nicht mehr sicher, dass bei dem Angriff im Nordwesten des Landes am 3. Mai tatsächlich ein wichtiges Mitglied des Terrornetzwerks getötet wurde. Der von einer Rakete getötete 56jährige Vater von zehn Kindern habe nach Angaben der Familie keine Verbindungen zu Al-Qaida gehabt. Er habe sich im Moment der Attacke um seine Schafe gekümmert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2023, Seite 2, Ausland

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