-
12.05.2023
- → Ausland
Sudan: UNO fordert Ende von Kämpfen
Genf. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die »internationale Gemeinschaft« aufgerufen, Druck auf die Konfliktparteien im Sudan auszuüben, die »mutwillige Gewalt« zu beenden. Während einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats am Donnerstag in Genf appellierte Türk an »alle Länder mit Einfluss in der Region, mit allen möglichen Mitteln die Beilegung dieser Krise zu fördern«. Die Kämpfe hätten das Land in eine »Katastrophe« gestürzt, sagte der Österreicher per Videobotschaft. Derweil wurden die Kämpfe im Sudan fortgesetzt. Bei den seit Mitte April andauernden Gefechten im Sudan zwischen den Truppen des Armeechefs Abdel Fattah Al-Burhan und seinem früheren Stellvertreter Mohammed Hamdan Daglo, der die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) befehligt, wurden bereits mehr als 750 Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
