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Waggonbau Niesky meldet Insolvenz an
Niesky. Seit langem befürchten die Beschäftigten beim Waggonbau Niesky, dass die Konzernleitung ihr Werk schließen will. Nun hat der Betrieb die vorläufige Insolvenz im Schutzschirmverfahren beantragt. Wie sächsische Medien am Sonnabend berichteten, muss der slowakische Eigentümer, Tatravagonka, innerhalb von drei Monaten ein Sanierungskonzept vorlegen. Oberbürgermeisterin Kathrin Uhlemann war laut MDR verwundert, dass die Insolvenz in Eigenregie erfolgen soll. Dafür müsste es einen Plan des Unternehmens zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder geben. In den vergangenen Monaten seien aber im Gegenteil Aufträge nicht rekrutiert worden und Maschinen statt dessen zurückgebaut und abtransportiert worden. (jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 8. Mai 2023 um 21:50 UhrSoldaten werden »rekrutiert«; Aufträge jedoch »akquiriert«. – Und unsere schöne deutsche Sprache von immer mehr Halbanalphabeten leider zunehmend liquidiert.
