-
09.05.2023
- → Inland
21jähriger Bombenbauer verurteilt
Frankfurt am Main. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat einen mutmaßlichen Neonazi aus Nordhessen wegen der versuchten Gründung einer terroristischen Vereinigung und der Planung eines Anschlags zu einer Jugendstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Seit seiner Festnahme im September 2021 habe sich der Mann »positiv entwickelt« und nehme an einem Aussteigerprogramm teil, sagte der Vorsitzende Richter des Staatsschutzsenats am Montag in der Urteilsbegründung. Der 21jährige Marvin E. nahm das Urteil an, die Generalbundesanwaltschaft kann noch Revision einlegen. E. hatte den Erkenntnissen des Gerichts zufolge unter anderem mit selbstgebauten Sprengsätzen Anschläge verüben wollen, um einen Bürgerkrieg zu entfachen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!