Zum Inhalt der Seite

VdK kritisiert digitales 49-Euro-Ticket

Berlin. Zum Start des 49-Euro-Tickets an diesem Dienstag hat der Sozialverband VdK die Ausfertigung des Tickets kritisiert. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte am Sonntag in einer Mitteilung, die Bundesregierung und Verkehrsverbünde müssten die Monatskarten auch ohne Smartphones verfügbar machen. Vielerorts sei das »Deutschlandticket« nur als Handyticket erhältlich. »Viele alte und arme Menschen in Deutschland besitzen aber kein Smartphone«, so Bentele. Laut Vereinbarung von Bund und Ländern können Verkehrsverbünde und -unternehmen das Ticket als Handyticket, Plastikkarte mit elektronischem Chip und bis Jahresende vorübergehend auch als Papierfahrkarte anbieten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2023, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!