-
02.05.2023
- → Inland
Schlauch bricht nach Eklat mit Palmer
Tübingen. Nach den jüngsten Äußerungen von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich sein Anwalt, der ehemalige Grünen-Politiker Rezzo Schlauch, von ihm abgewandt. »Unmittelbar nach Kenntnis über den von Boris Palmer in Frankfurt am Main zu verantwortenden Eklat habe ich ihm meine persönliche und meine politische Loyalität und Unterstützung sowie meine juristische Vertretung aufgekündigt«, teilte Schlauch am Sonntag mit. Palmer hatte am Freitag bei einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Gruppe, die ihn als »Nazi« bezeichnet hatte, gesagt: »Das ist nichts anderes als der Judenstern. Und zwar, weil ich ein Wort benutzt habe, an dem ihr alles andere festmacht.« Dabei ging es um das sogenannte »N-Wort«. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
