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Norwegen verstaatlicht Gasleitungsnetz

Oslo. Die norwegische Regierung bringt zentrale Teile des Gasleitungsnetzes des Landes nach Auslaufen der derzeitigen Genehmigungen in staatlichen Besitz, wie das Öl- und Energieministerium am Freitag in einem Brief an Lizenznehmer mitteilte. Es werde vom Rückführungsrecht Gebrauch gemacht, um wesentliche Bestandteile des Transportsystems vollständig in Staatsbesitz zu überführen. Konkrete Gründe dafür nannte das Ministerium nicht. Das Leitungsnetz ist etwa 9.000 Kilometer lang. Der Großteil der Konzessionen läuft 2028 aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2023, Seite 2, Inland

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