-
29.04.2023
- → Inland
Norwegen verstaatlicht Gasleitungsnetz
Oslo. Die norwegische Regierung bringt zentrale Teile des Gasleitungsnetzes des Landes nach Auslaufen der derzeitigen Genehmigungen in staatlichen Besitz, wie das Öl- und Energieministerium am Freitag in einem Brief an Lizenznehmer mitteilte. Es werde vom Rückführungsrecht Gebrauch gemacht, um wesentliche Bestandteile des Transportsystems vollständig in Staatsbesitz zu überführen. Konkrete Gründe dafür nannte das Ministerium nicht. Das Leitungsnetz ist etwa 9.000 Kilometer lang. Der Großteil der Konzessionen läuft 2028 aus. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
