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Brandenburg: Mittel für Anreise zum 8. Mai

Potsdam. Für die Anreise von Überlebenden der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück zum diesjährigen 8. Mai stellt die Landesregierung von Brandenburg 50.000 Euro zur Verfügung. Das hat die Staatskanzlei in Potsdam am Freitag mitgeteilt. Das Geld stammt demnach aus den Lottomitteln des Landes. Die letzten Überlebenden seien »jetzt über 90 Jahre alt«, weshalb es laut Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) »nicht hoch genug zu schätzen« sei, dass sie noch heute »an die Orte des Schreckens zurückkehren und mit uns gemeinsam mahnen und gedenken«. Der Mitteilung zufolge rechnet die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für dieses Jahr mit zwölf anreisenden Überlebenden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2023, Seite 15, Antifaschismus

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