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Rheinland-Pfalz: Mehr Geld für mobile Beratung

Mainz. Das rheinland-pfälzische Familien- und Integrationsministerium hat die mobile Beratung gegen rechts neu aufgestellt. Die Zahl der Stellen sei zum Jahresanfang auf zehn verdoppelt worden, sagte Ministerin Katharina Binz (Bündnis 90/Die Grünen) laut dpa-Bericht vom Donnerstag. Dafür ist eine Million Euro eingeplant. Die Hälfte kommt aus dem Bundesprogramm »Demokratie leben!«. Die andere Hälfte steuert das Land zu. Dabei handelt es sich um eine eine Verzehnfachung seiner bisherigen Mittel. »Beratung Suchende sollen in ihrem Engagement gegen rechtsautoritäre und menschenfeindliche Ideologien und Bewegungen in ihrem persönlichen, sozialen und beruflichen Umfeld gestärkt werden«, sagte Binz. Die mobilen Beraterinnen und Berater verteilen sich auf vier Regionalstellen. Die Koordination liegt weiterhin beim Landesjugendamt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2023, Seite 15, Antifaschismus

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