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100 Tote nach Luftangriff in Myanmar

Naypyidaw. Bei einem Angriff des Militärs auf einen Stützpunkt der bewaffneten Opposition sind in Myanmar Medienberichten zufolge mindestens 100 Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien auch Kinder, berichtete die Nachrichtenagentur Delta News Agency am Dienstag unter Berufung auf Augenzeugen. Demzufolge hätten die Streitkräfte des südostasiatischen Landes am Morgen (Ortszeit) Raketen auf die Gemeinde Pazigyi in der Region Sagaing im Zentrum des Landes abgefeuert, als dort gerade eine Eröffnungszeremonie für ein neues Büro der oppositionellen »Volksverteidigungskräfte« abgehalten worden sei. Zu dieser seien auch viele Menschen aus Nachbardörfern angereist. Zuletzt war es in der Region zu blutigen Kämpfen zwischen der Armee und bewaffneten Gruppierungen gekommen, die Widerstand gegen die Militärregierung leisten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2023, Seite 1, Ausland

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