Zum Inhalt der Seite

Ecuadors Präsident droht Absetzung

Quito. Das Verfassungsgericht von Ecuador hat den Weg für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den rechten Präsidenten Guillermo Lasso freigemacht. Die »Anklage gegen den Präsidenten wegen mutmaßlicher Veruntreuung (…) wird zugelassen«, teilte das Oberste Gericht am Mittwoch (Ortszeit) mit. Die Onlinezeitung La Posta hatte aufgedeckt, dass bei der Vergabe von Posten im öffentlichen Dienst Korruption im Spiel ist. Lassos Schwager soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Opposition im Parlament glaubt, dass der Präsident von dem System gewusst und nichts dagegen unternommen hat. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!