Zum Inhalt der Seite

Neue Untergrenze für RWE-Dividende

Essen. Der Energiekonzern RWE will nach Zuwächsen in diesem Geschäftsjahr an das Ergebnis von 2022 anknüpfen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) soll auf Konzernebene zwischen 5,8 bis 6,4 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. 2022 hatte der größte deutsche Stromerzeuger 6,3 Milliarden Euro erzielt. Die Aktionäre, darunter der Staatsfonds aus Katar, sollen eine Dividende von 90 Cent je Aktie erhalten. Für 2023 sollen sie sich auf einen Euro je Aktie einstellen dürfen. Die Höhe betrachte der Konzern als Untergrenze für die kommenden Jahre, sagte Finanzchef Michael Müller auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!