Zum Inhalt der Seite

Drastische Kürzungen beim ORF

Wien. In Österreich will der öffentlich-rechtliche Sender ORF nach den Plänen seines Intendanten Roland Weißmann bis 2026 rund 300 Millionen Euro »einsparen«. Ein entsprechendes Kürzungskonzept stellte der ORF-Chef am Montag dem Stiftungsrat vor. Die Regierungspartei ÖVP hatte zuletzt mehrfach einen solchen Kurs gefordert. Damit droht dem ORF-Radio-Symphonieorchester (RSO) das Aus. Der Sportspartenkanal ORF Sport plus würde ins Programm von ORF 1 und ins Digitale eingebunden. Die ORF-Gebührentochter GIS solle deutlich verkleinert werden, hieß es. »Der ORF hat in der Vergangenheit immer wieder gespart«, sagte Weißmann im Anschluss an die Sitzung. Nun stehe man noch am Anfang eines »Budgetprozesses«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2023, Seite 15, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!