Zum Inhalt der Seite
Kulturerbe

All die Schäden

Die UN-Kulturorganisation UNESCO beklagt schwere Schäden an Kulturstätten durch das verheerende Erdbeben in Syrien und der Türkei. Es sei bislang von schweren Schäden in der Altstadt von Aleppo berichtet worden, teilte die UNESCO der dpa mit. Die Zitadelle aus dem 13. Jahrhundert sei beschädigt worden, genauso wie der historische Souk. Man sei sehr besorgt über die Situation. Das syrische Aleppo ist eine der ältesten Städte der Welt. In der Türkei sind nach Angaben der UNESCO mehrere Gebäude in der Stadt Diyarbakir eingestürzt, ein wichtiger Ort im Römischen und im Osmanischen Reich. Es werde wohl noch Tage oder Wochen dauern, bis die UN-Organisation einen genauen Überblick über alle Schäden habe. Das Beben im syrisch-türkischen Grenzgebiet hat inzwischen auf beiden Seiten der Grenze mehr als 30.000 Menschen das Leben gekostet. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2023, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!