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Spanien: Milliarden gegen Krisenfolgen

Madrid. Die linke Regierung im spanischen Staat hat ein neues Programm im Umfang von zehn Milliarden Euro zur Milderung der sozialen Folgen des Ukraine-Krieges beschlossen. Regierungschef Pedro Sánchez stellte die Maßnahmen für das bevorstehende Wahljahr am Dienstag in Madrid vor. Es enthält sowohl Streichungen bisheriger Erleichterungen als auch die Fortschreibung bestehender sowie neuer Hilfen. Ziel sei es, dass die Hilfen bei den wirklich Bedürftigen ankämen, betonte Sánchez. Ein Beispiel: Um Mieter zu entlasten, werden Wohnungsmieten bei bestehenden Verträgen für ein halbes Jahr eingefroren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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