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Warschauer Gericht stoppt Ausbau der Oder

Warschau. Ein Verwaltungsgericht in Warschau hat die Genehmigung der polnischen Umweltbehörde zum Ausbau der Oder vorläufig aufgehoben und die Bauarbeiten damit gestoppt. Eine entsprechende einstweilige Verfügung sei in der vergangenen Woche erlassen worden, bestätigte das woiwodschaftliche Gericht am Dienstag. Die Bauarbeiten müssten demnach gestoppt werden, da das Gericht nicht ausschließen könne, dass irreversible Umweltschäden durch sie entstehen. Eine endgültige Entscheidung muss im Hauptverfahren getroffen werden, der Termin dafür steht noch nicht fest. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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