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Geldwäsche: Meldungen bleiben liegen

Berlin. Bei der deutschen »Antigeldwäscheeinheit« FIU sind nach Angaben aus dem Finanzministerium rund 100.000 Verdachtsmeldungen unbearbeitet liegengeblieben. Die Fälle hätten sich über Monate mehr und mehr angestaut, hieß es am Montag aus dem Haus von Minister Christian Lindner (FDP). Grund dafür sei unter anderem eine Gesetzesänderung, durch die es neue Berichtspflichten und insgesamt deutlich mehr Meldungen gegeben habe. In der vergangenen Woche war FIU-Chef Christof Schulte »aus persönlichen Gründen« von seinem Posten zurückgetreten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2022, Seite 4, Inland

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