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Australiens Premier setzt sich für Assange ein

Canberra. Australiens Regierungschef Anthony Albanese hat die US-Regierung aufgefordert, die Strafverfolgung des australischen Wikileaks-Gründers Julian Assange nach mehr als einem Jahrzehnt einzustellen. »Genug ist genug«, sagte Albanese am Mittwoch über den Fall. »Es ist Zeit, dass diese Angelegenheit zum Abschluss gebracht wird.« Das habe er auch im Gespräch mit US-Regierungsvertretern deutlich gemacht, hob Albanese hervor. »Meine Position ist klar.« Der sozialdemokratische Regierungschef verwies auf den Fall der US-Whistleblowerin Chelsea Manning, die der damalige US-Präsident Barack Obama 2017 begnadigt hatte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2022, Seite 7, Ausland

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