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Pakistan: Tote nach Selbstmordanschlag

Islamabad. Durch einen Selbstmordanschlag im Westen Pakistans sind am Mittwoch drei Menschen getötet und 23 weitere verletzt worden. Ein ­Selbstmordattentäter sprengte sich neben einem ­Polizeifahrzeug in der Stadt Quetta in die Luft, wie ein Polizeivertreter mitteilte. Der pakistanische Zweig der islamistischen ­Taliban ­reklamierte die Tat für sich. Der Angriff richtete sich gegen eine Polizeigruppe, die ein Team für Polioschutzimpfungen eskortieren sollte. In einer Erklärung der Tehreek–e-­Taliban Pakistan (TTP) hieß es, ein »heiliger Krieger« habe eine Autobombe gezündet, um den getöteten TTP-Mitbegründer Umar Khalid Khurasani zu rächen. Die Gruppe hatte am Montag die Beendigung der Waffenruhe mit der Regierung verkündet und neue Anschläge ­angeordnet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2022, Seite 6, Ausland

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