Zum Inhalt der Seite

Südkorea und Japan senden Kampfjets gegen Übung

Seoul. Südkorea und Japan haben als Reaktion auf gemeinsame Militärmanöver russischer und chinesischer Kampfjets in ihrer Nähe ebenfalls Kampfflugzeuge starten lassen. Das südkoreanische Militär erklärte am Mittwoch, es habe Flugzeuge losgeschickt, nachdem sechs russische und zwei chinesische Kampfflugzeuge »unangemeldet« in seine »Luftverteidigungszone« eingedrungen seien. Auch das japanische Militär teilte mit, als Reaktion auf russische und chinesische Flugzeuge über dem Ostmeer Kampfjets losgeschickt zu haben. Der eigentliche Luftraum Südkoreas sei nicht verletzt worden, hieß es aus Seoul. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, es sei »kein fremder Luftraum verletzt« worden und versicherte, dass es sich um Übungen für die russisch-chinesische militärische Zusammenarbeit handele, die »nicht gegen Drittländer gerichtet sind«. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2022, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!