Zum Inhalt der Seite

Regierungsbildung in Malaysia schwierig

Kuala Lumpur. Nach der Parlamentswahl in Malaysia zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab. Keiner der drei großen Koalitionen des südostasiatischen Königreichs erzielte bei der Abstimmung am Sonnabend eine Mehrheit. In den vergangenen vier Jahren hatte es drei verschiedene Regierungschefs gegeben. Die Bündnisse müssen nun Beratungen aufnehmen, um eine Regierung zu bilden. Wer der neue Ministerpräsident wird, ist noch unklar. Die größte Oppositionskoalition Pakatan Harapan gewann nach Angaben der Behörden 82 der 222 Parlamentssitze. Das dahinterliegende Oppositionsbündnis Perikatan Nasional bekam 73 Sitze, das bisherige Regierungsbündnis Barisan Nasional, das jahrzehntelang an der Macht war, verlor deutlich und verfügt nur noch über 30 Sitze. Für eine einfache Mehrheit sind 112 Sitze nötig. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2022, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!