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Staudamm in Cherson von US-Rakete getroffen

Moskau. An der Staumauer der Kachowka-Talsperre in der Region Cherson ist eine Schleuse von einer »Himars«-Rakete aus US-Produktion getroffen worden. Dies meldeten russische Nachrichtenagenturen am Sonntag. Am Morgen habe es demnach einen Angriff mit »sechs ›Himars‹-Raketen« gegeben. Die Luftabwehr habe fünf Raketen abgeschossen, eine Rakete habe dabei eine Schleuse des Kachowka-Damms getroffen, hieß es weiter. »Alles ist unter Kontrolle«, zitierte RIA Nowosti einen lokalen Behördenvertreter. Eines der Geschosse sei zwar am Damm eingeschlagen, »hat aber keine kritischen Schäden verursacht«. Der Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka liegt am Dnipro in der Region Cherson, die jüngst der Russischen Föderation beigetreten ist. Die Anlage versorgt vor allem die russische Halbinsel Krim mit Wasser, eine Überflutung hätte drastische Auswirkungen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2022, Seite 1, Ausland

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