-
05.11.2022
- → Ausland
Pakistan: Expremier gibt Regierung Schuld an Anschlag
Islamabad. Der ehemalige pakistanische Premierminister Imran Khan hat am Freitag hochrangige Regierungsmitglieder beschuldigt, einen Mordanschlag auf ihn verübt zu haben. Konkret benannte Khan Premierminister Shehbaz Sharif, Innenminister Rana Sanaullah und einen ranghohen Armeekommandeur. »Diese drei haben beschlossen, mich zu töten«, sagte Khan vor Reportern in Lahore bei seinem ersten öffentlichen Auftritt, seit er nach dem Anschlag vom Donnerstag ins Krankenhaus gebracht worden war. Er war bei einem Protestmarsch am Bein angeschossen worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!