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Uniklinik Frankfurt und Verdi einigen sich

Frankfurt am Main. Verdi hat am Universitätsklinikum Frankfurt am Main Eckpunkte über einen weiteren Tarifvertrag für mehr Personal und Entlastung unterschrieben. Bundesweit hat Verdi bislang an 23 Kliniken solche Vereinbarungen durchgesetzt. Die für die rund 4.000 nichtärztlichen Beschäftigten der Frankfurter Uniklinik erzielten Eckpunkte schreiben unter anderem Schichtbesetzungen fest, die sich aus den Personalbemessungssystemen PPR 2.0 und PPP-RL ergeben, wie die Gewerkschaft am 26. Oktober erklärte. Die PPR 2.0 wurde u. a. von Verdi für die Stationspflege in Akutkliniken entwickelt, ist aber noch nicht gesetzlich beschlossen. Die PPP-RL macht Personalvorgaben für psychiatrische Einrichtungen, die allerdings noch nicht vollständig gelten und deren Unterlaufen bislang keine Sanktionen nach sich zieht. Für Intensivstationen, Notaufnahmen, OPs und andere pflegerische Bereiche schreibt der Frankfurter Entlastungstarifvertrag Personalschlüssel fest. Müssen Beschäftigte mehrfach in unterbesetzten Schichten oder anderweitig belastenden Situationen arbeiten, erhalten sie zusätzliche freie Tage als Belastungsausgleich. In nichtpflegerischen Bereichen ist ein Personalaufbau von insgesamt 70 zusätzlichen Vollzeitstellen vorgesehen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2022, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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