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ILO: Multiple Krisen belasten Arbeitsmärkte

Genf. Arbeitsmärkte weltweit sind aufgrund der Krise durch Corona, den Klimawandel und den Krieg gegen die Ukraine unter Druck. Die anfängliche Erholung von der Pandemie habe sich im Laufe des Jahres verlangsamt, berichtete die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag in Genf. Sie geht davon aus, dass im dritten Quartal 1,5 Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet wurden als im gleichen Zeitraum vor der Coronakrise. Das entspreche 40 Millionen Vollzeitjobs. Gründe seien vor allem die Störung des Arbeitsmarktes in China wegen der dortigen Null-Covid-Politik und die Folgen des russischen Kriegs gegen die Ukraine. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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