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Untersuchung gegen Südafrikas Präsidenten

Johannesburg. In Südafrika hat am Mittwoch eine Untersuchung zu Vorwürfen der Geldwäsche gegen Präsident Cyril Ramaphosa begonnen. Ein vom Parlament ernanntes unabhängiges Gremium werde die Beweislage gegen Ramaphosa überprüfen, sagte Parlamentssprecher Moloto Mothapo. Das Gremium soll innerhalb von 30 Tagen entscheiden, ob es zu einem Amtsenthebungsverfahren kommt. Südafrikas ehemaliger Spionagechef Arthur Fraser hatte Ramaphosa im Juni aufgrund von Geldwäsche und Bestechung angezeigt. Hintergrund ist ein Raubüberfall aus dem Jahr 2020 bei dem etwa vier Millionen US-Dollar in Bargeld von der privaten Viehzuchtfarm des Präsidenten gestohlen worden sein sollen. Ramaphosa habe den Überfall gemeldet, nicht aber das Verschwinden des Geldes, so Fraser. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2022, Seite 7, Ausland

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