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Mali: Schwere Vorwürfe an Paris vor UNO

New York. Der malische Interimspremier Abdoulaye Maïga hat Frankreich vorgeworfen, ethnische Differenzen in dem westafrikanischen Land angeheizt zu haben. »Die französische Junta hat universelle Werte verletzt und ihre lange Tradition humanistischen Denkens verraten«, sagte Maïga in einer Rede am Sonnabend vor der UN-Generalversammlung in New York. Maïga kritisierte auch den Abzug der französischen Militärmission »Barkhane« im vergangenen Jahr und erklärte: »Meinem Land wurde in den Rücken gefallen.« Außerdem beschuldigte er die »französische Junta«, den malischen Luftraum zu verletzen, »indem sie über 50 Mal Flugzeuge wie Drohnen, Militärhubschrauber und Kampfflugzeuge entsandte, die Informationen, Waffen und Munition zu terroristischen Gruppen brachten«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2022, Seite 7, Ausland

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