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Pakistan fordert Hilfe wegen Rekordfluten

New York. Pakistan hat bei den Vereinten Nationen um internationale Unterstützung bei der Bewältigung der Flutkatastrophe gebeten. »Wir brauchen Hilfe. Wir brauchen Medizin und Essen für unsere Kinder«, sagte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif bei der UN-Versammlung in New York am Mittwoch. Finanzministerin Aisha Ghaus Pasha bat in Pakistans Hauptstadt Islamabad um schnellstmögliche Hilfe, um Hunger und Tod zu vermeiden. Das Land erlebt derzeit die schwersten je aufgezeichneten Überschwemmungen seiner Geschichte. 1.569 Menschen sind bereits ums Leben gekommen, insgesamt sind 33 Millionen Menschen von den Fluten betroffen. Ein Drittel des Landes steht unter Wasser. 318 Tote wurden bereits im Zusammenhang mit Krankheiten wie Malaria, Cholera oder Durchfall registriert. Mehr als 2,7 Millionen Menschen mussten allein in der besonders betroffenen Region Sindh aufgrund der Infektionskrankheiten medizinisch versorgt werden, darunter eine halbe Million Kinder. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2022, Seite 7, Ausland

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