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Literaturbetrieb

Furchtlose Kämpferin

Der mit 20.000 Euro dotierte Hermann-Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland geht in diesem Jahr an die Dichterin Meena Kandasamy aus Indien. Das teilte das PEN-Zentrum am Montag mit. »Meena Kandasamy ist eine furchtlose Kämpferin für Demokratie und Menschenrechte, für das freie Wort und gegen die Unterdrückung von Landlosen, Minderheiten und Dalit in Indien«, erklärte Cornelia Zetzsche, Vizepräsident des deutschen PEN-Zentrums, über die 1984 geborene Kandasamy. Der Hermann-Kesten-Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich im Sinne der Charta des internationalen PEN in besonderer Weise für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalisten einsetzen. Er ist mit 20.000 Euro dotiert und wird vom hessischen Kunstministerium gestiftet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2022, Seite 11, Feuilleton

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