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Russland erwägt weniger Getreideexporte

Moskau. Der weltgrößte Weizenexporteur Russland will seine Getreideausfuhren möglicherweise reduzieren. Das Landwirtschaftsministerium teilte am Freitag mit, sollte das Ernteziel für die Saison 2022/23 von 130 Millionen Tonnen nicht erreicht werden, würden die bislang geplanten Ausfuhren von 50 Millionen Tonnen verringert. Die Ernte sei derzeit wegen eines kalten Frühlings, Regens und Mangels an Ersatzteilen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Russland liefert Getreide nach Afrika und in den Nahen Osten. Die Regionen sind auf Importe angewiesen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2022, Seite 7, Kapital & Arbeit

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