Zum Inhalt der Seite

Deutsche Exporte nach Russland stark rückläufig

Berlin. Die deutschen Exporteure bauen ihr Geschäft außerhalb der EU weiter aus. Die Lieferungen in Drittstaaten kletterten im Juni auf 60,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Dies sind kalender- und saisonbereinigt 4,2 Prozent mehr als im Mai und 16,9 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Warenlieferungen nach Russland sanken jedoch wegen des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen gegen Moskau spürbar. Es gab einen Rückgang um 41,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Im Juni lag Russland damit nur noch auf Rang zehn der wichtigsten Zielländer für deutsche Exporte außerhalb der EU, nach Platz fünf im Februar. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2022, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!