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BRD: Mehr hohe Erbschaften

Wiesbaden. Die Steuereinnahmen durch Erbschaften und Schenkungen sind stark angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, zahlten die betroffenen Bürger auf Erbschaften und Schenkungen in Höhe von 118 Milliarden Euro etwa 11,1 Milliarden Euro Steuern. Laut den Angaben stieg das steuerlich berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen damit um rund 40 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor.

Wieviel insgesamt vererbt wurde, können die Statistiker allerdings nicht genau sagen: Die meisten Erbschaften und Schenkungen liegen unterhalb der sehr hohen Freibeträge, sie tauchen in den Zahlen der Finanzverwaltungen daher gar nicht erst auf. So können Ehepartner bis zu 500.000 Euro, die eigenen Kinder bis zu 400.000 Euro erben, ohne dafür Steuern zu zahlen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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