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Brüssel will gemeinsame Rüstungsbeschaffung

Brüssel. Als Konsequenz aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die EU-Kommission den Mitgliedstaaten eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung vorgeschlagen. Dafür sollen nach Angaben der Brüsseler Behörde vom Dienstag 500 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt für den Zeitraum bis 2024 eingeplant werden. Die Mitgliedsländer sollen damit ihre Waffenbestände wieder auffüllen können, die durch Lieferungen an die Ukraine reduziert sind. Dies habe »eine Verwundbarkeit geschaffen, die es nun dringend zu beheben« gelte, sagte Binnenmarktkommissar Thierry Breton. Zugleich soll die europäische Rüstungsindustrie gestärkt werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2022, Seite 2, Ausland

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