Zum Inhalt der Seite

Fall Floyd: Expolizist erneut verurteilt

Washington. Der weiße Expolizist Derek Chauvin ist wegen der Verletzung von Bürgerrechten des von ihm getöteten Afroamerikaners George Floyd zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Das urteilte ein US-Bundesgericht am Donnerstag (Ortszeit). Chauvin hatte sich im Dezember vergangenen Jahres schuldig bekannt, Floyd vorsätzlich seiner verfassungsmäßigen Rechte beraubt zu haben. Er war im April 2021 unter anderem wegen Mordes zweiten Grades zu einer Haftstrafe von 22 Jahren und sechs Monaten verurteilt worden und sitzt diese Strafe bereits ab. Die beiden Gefängnisstrafen können nach US-Recht gleichzeitig abgesessen werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2022, Seite 8, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!