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EU: Keine Ausweitung des CO2-Handels

Strasbourg. Das Europaparlament hat eine Ausweitung des Emissionshandels auf mehr Branchen am Mittwoch abgelehnt. Eine Mehrheit der Abgeordneten wies einen entsprechenden Vorschlag der Kommission zurück. Der Emissionshandel ist eine Art Ablasshandel für den Ausstoß klimaschädlicher Gase. Für bestimmte Teile der Industrie ist das vorgeschrieben. Zum Beispiel überweisen die großen deutschen Autokonzerne für ihre Kohlendioxidflotten Ausgleichsbeträge an Tesla. Nach dem Scheitern des Reformvorschlags wurden weitere Abstimmungen zum EU-Klimapaket verschoben. Die Vorhaben sind Teil des »Fit for 55«-Klimapakets der EU-Kommission. Es zielt darauf ab, bis 2050 klimaneutral zu werden. Den im Paket enthaltenen Gesetzen müssen sowohl das Parlament als auch die EU-Länder zustimmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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