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BDZV: Döpfner will Amt aufgeben

Berlin. Axel-Springer-Chef Ma­thias Döpfner will sein Amt als Präsident des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) vorzeitig ab Herbst in neue Hände geben. Das teilte der Verband am Dienstag in Berlin mit. Der 59jährige war im Herbst 2020 für eine zweite Amtszeit – vier Jahre – wiedergewählt worden. In einem Brief an die Landesverbände schrieb Döpfner: »Ich möchte mein Amt als Präsident ab Herbst in geordneter Weise in neue Hände, vorzugsweise auch in neue Strukturen, übergeben.« Als Begründung führte er zwei Punkte an. Axel Springer sei mit dem Wachstum in den USA und dem Kauf der Politico-Mediengruppe als größtem der Unternehmensgeschichte in einer entscheidenden Phase, die mehr Zeit und Präsenz in Amerika erfordere. Weiter schrieb Döpfner: »Um stärker die Interessen kleinerer und mittelgroßer, regionaler und lokaler Verlage zu vertreten, braucht es eine Person bzw. Konstellation an der Spitze, die nicht für ein großes, internationales und sehr digitales Verlagshaus steht.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2022, Seite 15, Medien

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