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TUI-Großaktionär verschiebt Aktienanteile

Hannover. Kurz vor Verhängung der EU-Sanktionen gegen Russland hat der Großaktionär des Reisekonzerns TUI, Alexej Mordaschow, seine Anteile am Reiseunternehmen neu geordnet. Der Eigentümer des russischen Stahlkonzerns Sewerstal verließ mit Inkrafttreten der Sanktionen den Aufsichtsrat des Reiseunternehmens. Wie TUI am späten Freitag abend in Hannover mitteilte, übertrug Mordaschow rund vier Prozent seiner 34prozentigen Beteiligung, die über die Firma Unifirm in Zypern gehalten wurde, an seine russische Holding Severgroup. Die über zwei Tochtergesellschaften gehaltenen Anteile an Unifirm wurden an das Unternehmen Ondero Limited verkauft. Beides ereignete sich demnach bereits am 28. Februar. Ondero ist somit größter Aktionär des weltgrößten Reisekonzerns und besitzt einen Anteil von beinahe 30 Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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