-
05.03.2022
- → Ausland
Griechenland und Frontex stoppen Flüchtende
Athen. Die griechische Küstenwache und Beamte der EU-Abschottungsbehörde Frontex haben am Freitag rund 120 Asylsuchende auf fünf Booten daran gehindert, von der türkischen Küste aus zur griechischen Insel Kos überzusetzen. Nach mehreren Stunden brachte die türkische Küstenwache diese Menschen zurück in die Türkei. Die Beamten hätten dabei nach den Regeln des internationalen Rechts gehandelt, hieß es in einer Mitteilung der griechischen Küstenwache am Freitag weiter. Das UN-Flüchtlingshilfswerk hatte Athen im Februar vorgeworfen, seit Anfang 2020 in rund 540 Fällen Asylsuchende illegal abgewiesen zu haben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!