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Unlautere Absprache: Credit Suisse zahlt Strafe

Washington. Die Schweizer Bank Credit Suisse hat sich einer Anwaltskanzlei zufolge nach dem Vorwurf unlauterer Absprachen in den USA zur Zahlung von 81 Millionen Dollar bereit erklärt. Zudem verpflichte sich die Bank, den Klägern bei den Verfahren gegen andere in der Sache beschuldigte Geldhäuser zu helfen, teilte die Anwaltskanzlei Cohen Milstein Sellers & Toll laut Reuters-Meldung von Sonnabend mit. Mehrere US-Pensionsfonds hatten die Credit Suisse, die US-Banken Goldman Sachs und J. P. Morgan sowie drei weitere Institute verklagt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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